Personen-Notsignal-Anlagen (PNA) sind heute unverzichtbar für die Sicherheit von Beschäftigten, die bei Alleinarbeit Risiken ausgesetzt sind. Diese Geräte verursachen jedoch oft ein Problem: Fehlalarme.
Diese Fehlalarme, die ohne Vorfall ausgelöst werden, können für die Arbeitsschutzteams eine Reihe von Unannehmlichkeiten verursachen, die Bediener bei ihrer Arbeit stören und die Wirksamkeit der PNA insgesamt beeinträchtigen. Das Problem der Fehlalarme zu lösen, ist daher entscheidend für einen wirksamen Schutz von Alleinarbeitern.
In diesem Artikel sehen wir uns an, warum es zu Fehlalarmen kommt und wie man sie begrenzen kann, um den Nutzungskomfort Ihres PNA-Systems zu gewährleisten.
Warum erzeugen PNA Fehlalarme?
Fehlalarme sind Alarmsignale einer PNA, ohne dass eine echte Gefahr oder ein Vorfall vorliegt. Mehrere Gründe können solche unbegründeten Alarme erklären:
- Unwillkürliche oder abrupte Bewegungen: Je nach Trageweise der PNA kann eine einfache Bewegung, etwa das Aufheben eines Gegenstands, als Sturz interpretiert werden. Umgekehrt kann eine feinmotorische Arbeit als Bewegungslosigkeit gewertet werden und einen Alarm „längere Bewegungslosigkeit“ auslösen.
- Falsche Trageweise: Eine PNA, die an der falschen Stelle getragen oder schlecht befestigt wird, kann Fehlalarme verursachen, weil die Sensoren für eine bestimmte Trageweise eingestellt sind.
- Ungeeignete Konfiguration: Je nach Tätigkeit der Bediener ist die Alarmkonfiguration mehr oder weniger passend. Eine zu hohe Empfindlichkeit kann ohne tatsächlichen Vorfall Alarme erzeugen, etwa wenn sich der Bediener für eine Aufgabe hinlegen oder kurz still verharren muss.
- Einsatz in komplexen Umgebungen: Manche Tätigkeiten, etwa im Bauwesen oder in der Industrie, bringen intensive Bewegungen und/oder starke Vibrationen mit sich. Geräte mit zu empfindlicher Konfiguration oder ungeeigneten Sensoren können diese falsch interpretieren.
- Unzureichende Schulung der Nutzer: Ungewollte Auslösungen können auftreten, wenn Beschäftigte das Gerät wegen mangelnder Schulung oder eines ungeeigneten Geräts nicht richtig beherrschen. Sie tragen es vielleicht falsch oder legen es bei bestimmten Aufgaben ab, was als Bewegungslosigkeit erkannt wird und einen Alarm auslöst.
- Technische Mängel: Unzureichende Wartung oder schlecht kalibrierte bzw. ungenaue Sensoren erhöhen das Risiko von Störungen und Fehlalarmen.
Die Auswirkungen von Fehlalarmen auf die Sicherheit von Alleinarbeitern und auf die Arbeitsschutzteams
Fehlalarme haben erhebliche Folgen für den Standort, sowohl für die Bediener, die das Gerät tragen, als auch für die Sicherheitsteams, die die Alarme bearbeiten. Ein Gerät mit Fehlalarmen kann folgende Probleme verursachen:
- Nachlassende Wachsamkeit: Wiederholte Alarme ohne echte Gefahr können die Reaktionsfähigkeit der Teams senken und eine wirksame Versorgung bei einem echten Vorfall verhindern.
- Zeit- und Ressourcenverlust: Jeder Fehlalarm kostet Zeit für die Alarmverifizierung oder führt sogar zu einem unnötigen Rettungseinsatz. Das kann die Wirksamkeit Ihrer Rettungsprotokolle stark verringern.
- Negatives Bild der PNA: Häufige ungerechtfertigte Auslösungen können das Vertrauen von Nutzern und Führungskräften in diese eigentlich unverzichtbaren Geräte schwächen.
- Belastung für die Träger: Eine PNA, die regelmäßig grundlos Alarm schlägt, wird für den Beschäftigten zur echten Last, da er bei der Verifizierung immer wieder bestätigen muss, dass es sich um einen Fehlalarm handelt.
- Belastung für die Sicherheitsteams: Eine PNA, die ständig Alarme ohne echten Vorfall meldet, belastet die Rettungs- und Sicherheitsteams, die vor der Quittierung jeden Alarm verifizieren müssen.
- Aufgabe des Geräts: In manchen Fällen führen Fehlalarme dazu, dass Bediener die als zu lästig empfundene Lösung nicht mehr nutzen. Das gefährdet sie, weil dann kein Gerät mehr Vorfälle erkennt und Alarme sendet.
Wie verringert man Fehlalarme bei PNA?
Um die Probleme durch Fehlalarme zu bewältigen, gibt es mehrere Ansätze. Sehen wir uns die Elemente genauer an, mit denen sich Fehlalarme der Geräte vermeiden lassen, die unseren Alleinarbeitern eigentlich helfen sollen!
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Hochpräzise PNA wählen
Manche PNA-Technologien enthalten Algorithmen, die dank der Präzision des Systems und der richtigen Kalibrierung der Sensoren einen echten Sturz von einer harmlosen Bewegung unterscheiden. Das gilt insbesondere für das PNA-Gerät von SYSNAV, das für eine präzise Vorfallerkennung entwickelt wurde. Die Technologie von SYSNAV kombiniert sorgfältig kalibrierte Inertialsensoren mit Algorithmen von Experten der Bewegungsmessung, um zuverlässige Geräte ohne Fehlalarme zu gewährleisten.
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Die Parameter an Arbeitsumgebung und Tätigkeiten anpassen
Eine gute Konfiguration ist der Schlüssel, um falsch positive Meldungen zu vermeiden. Eine Ursache von Fehlalarmen sind Auslöseschwellen, die nicht zur Arbeitsumgebung und zu den Aufgaben passen. Prüfen Sie daher:
– Die Einstellung der Sensorempfindlichkeit je nach Aufgaben der Bediener, für eine genauere Anpassung an die Nutzung
– Die Konfiguration der Alarmschwellen nach geografischen Bereichen und spezifischen Umgebungen (Bereiche mit schwierigen klimatischen Bedingungen, etwa große Hitze oder Kälte)
– Die Konfiguration der Alarmschwellen nach den Tätigkeiten der Bediener: Erfordern die Aufgaben zum Beispiel kurzes Stillhalten oder Hinlegen, muss die Schwelle so eingestellt werden, dass nicht bei jeder solchen Tätigkeit Alarm ausgelöst wird.
Eine wirksame Lösung gegen Fehlalarme ist also eine konfigurierbare und an die spezifischen Anforderungen Ihrer Arbeitsumgebung und der Tätigkeiten der Alleinarbeiter anpassbare Lösung.
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Die Teams im Umgang mit PNA schulen
Eine Ursache von Fehlalarmen oder falsch positiven Meldungen kann auch eine falsche Nutzung des Geräts sein. Menschliche Fehler, etwa das Ablegen der PNA bei bestimmten Aufgaben oder falsches Tragen, können zahlreiche Alarme auslösen, weil das System Situationen als ungewöhnlich erkennt.
Die Träger sollten daher zu den typischen Ursachen falsch positiver Meldungen geschult werden:
- Das richtige Tragen des Geräts.
- Bewegungen, die man vermeiden sollte, um keine versehentlichen Alarme auszulösen.
- Die Verfahren zur Alarmverifizierung
- Die Verfahren bei einer echten Auslösung
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Regelmäßige Wartung der Geräte sicherstellen
PNA sollten regelmäßig aktualisiert werden, um von verbesserten Algorithmen zu profitieren und ihre Funktion sicherzustellen. Ein veraltetes Gerät könnte Fehlalarme in Fällen auslösen, die in der neuesten Version bereits gelöst wurden. Arbeitsschutzverantwortliche sollten daher:
- den Zustand der Akkus prüfen, um eine ungewöhnlich schnelle Entladung zu erkennen,
- regelmäßig testen, ob die Auslösebedingungen unverändert sind,
- die neuesten Software-Updates installieren, sofern der Anbieter sie bereitstellt.
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Verfahren zur Alarmverifizierung
Die Alarmverifizierung prüft, ob ein Alarm berechtigt ist. Man kann zum Beispiel den Beschäftigten kontaktieren, damit er seine Notlage bestätigt oder mitteilt, dass alles in Ordnung ist und es sich um eine falsch positive Meldung handelt. So müssen die Rettungsteams nicht ausrücken, wenn kein Vorfall vorliegt, und die Sicherheitsteams vermeiden Zeitverluste durch Fehlalarme.
Es gibt aber auch Verifizierungsverfahren, bevor der Alarm die Sicherheitsteams erreicht. Etwa ein „Voralarm“ an den Beschäftigten, der ihn warnt, dass ohne Gegenbefehl gleich ein Signal an die Rettungsteams gesendet wird.
So gibt man dem Beschäftigten die Möglichkeit, den Fehlalarm abzubrechen, bevor er weitergeleitet wird, und erspart den Rettungsteams die aufwendige Bearbeitung irrelevanter Meldungen. Das Gerät von SYSNAV zum Beispiel sendet dem Beschäftigten ein Alarmsignal, bevor es den Alarm an die Überwachungsteams meldet.
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Vernetzte und weiterentwickelbare PNA-Lösungen bevorzugen
PNA-Systeme, die mit zentralen Managementplattformen verbunden sind, ermöglichen regelmäßige Produktupdates und die Nutzung der erfassten Daten für Effizienz und Wartung. Mit vernetzten, updatefähigen PNA verfeinert Ihre Lösung ihre Alarme laufend, ohne dass Sie das Gerät wechseln müssen. So erhalten die PNA von SYSNAV regelmäßige Updates, damit Ihre Lösung immer leistungsfähiger wird und die Sicherheit Ihrer Beschäftigten optimal gewährleistet.
Fazit zu Fehlalarmen bei PNA
Fehlalarme lassen sich mit einigen bewährten Praktiken begrenzen. Mit modernen PNA, einer passenden Konfiguration und einer angemessenen Schulung der Nutzer lassen sich falsch positive Meldungen erheblich verringern. Das ist eine notwendige und langfristig rentable Investition.
Mit einer optimalen Nutzung Ihrer PNA-Lösung schützen Sie Ihre Alleinarbeiter wirksam, ohne sie bei der Arbeit zu stören, und vermeiden sowohl eine Überlastung Ihrer Sicherheitsteams als auch unnötige Betriebsunterbrechungen.
Die PNA von SYSNAV: Schluss mit Fehlalarmen
Um das allzu häufige Problem der Fehlalarme zu lösen, hat SYSNAV eine PNA mit konfigurierbaren Alarmen entwickelt. Je nach Tätigkeit an Ihrem Standort können Sie Ihre PNA an die ausgeführten Aufgaben anpassen. Müssen sich Beschäftigte für bestimmte Arbeiten zum Beispiel hinlegen oder erfordern Prozesse große Sorgfalt, können Sie die Auslösekriterien anpassen.
Zudem hat SYSNAV sich dafür entschieden, das Gerät am Bein tragen zu lassen, da das Tragen am Gürtel oder am Arm weniger zuverlässig ist. Am Unterkörper erkennt die PNA seltener fälschlich einen Sturz oder eine Bewegungslosigkeit.
Schließlich hat SYSNAV eine Voralarmfunktion entwickelt: Der Beschäftigte erhält ein akustisches Signal, bevor der „Mann am Boden“-Alarm an den Verantwortlichen gesendet wird. So kann er den Alarm abbrechen, bevor er weitergeleitet wird, wenn der erkannte Vorfall nicht zutrifft.
Weitere Informationen zur PNA von SYSNAV
Besuchen Sie unsere Seite: Die PNA von SYSNAV.
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