Arbeitssicherheit: Was ist Alleinarbeiterschutz?

Travailleur seul dans un entrepôt muni d'un dispositif d'alarme pour travailleur isolé DATI

Inhalt

Zusammenfassung

Hinter dem Begriff Alleinarbeiterschutz steckt mehr als ein einfaches Alarmgerät. Organisation, Protokolle, Schulung, Geräte: Was der Schutz von Alleinarbeitern wirklich umfasst.

 

Alleinarbeiterschutz bezeichnet alle Maßnahmen, die zum Schutz von Alleinarbeitern umgesetzt werden. Im weiteren Sinne umfasst er alle Geräte, Protokolle und Ausrüstungen, die die Sicherheit von Beschäftigten gewährleisten sollen, die ihre Aufgaben allein und ohne Kollegen in unmittelbarer Nähe ausführen.

 

Alleinarbeit ist eine Situation im Unternehmen, in der ein Beschäftigter einem Kollegen bei einem Unfall seine Notlage nicht direkt mitteilen kann.

 

Sie betrifft zahlreiche Beschäftigte in so unterschiedlichen Branchen wie Industrie, Sicherheit, Transport oder Landwirtschaft. Alleinarbeit setzt Beschäftigte spezifischen Risiken aus, die geeignete Sicherheitsmaßnahmen und -geräte erfordern.

 

Unternehmen sind daher verpflichtet, den Schutz ihrer Alleinarbeiter zu gewährleisten, indem sie Sicherheitsmaßnahmen, Schulungen und Alarmsysteme einführen, um die spezifischen Risiken dieser Tätigkeiten zu verringern.

 

Dieser Artikel gibt einen Überblick über:

 

– die Definition von Alleinarbeit und Beispiele für typische Situationen

– die verschiedenen Risiken, denen Alleinarbeiter ausgesetzt sind

– die Kriterien für die Wahl einer Personen-Notsignal-Anlage (PNA)

 

 

Definition: Was ist Alleinarbeiterschutz?

 

Was bedeutet Alleinarbeiterschutz?

 

Alleinarbeiterschutz (im Französischen PTI, Protection du Travailleur Isolé) umfasst alle Maßnahmen und Ausrüstungen, die Unternehmen und Arbeitsschutzverantwortliche einsetzen, um die Sicherheit von Beschäftigten zu gewährleisten, die abseits ihrer Kollegen arbeiten. Ziel ist es, dass sie bei einem Unfall ihre Notlage melden können und schnell von Rettungskräften versorgt werden.

 

 

Definition des Alleinarbeiters

 

Ein Alleinarbeiter ist ein Beschäftigter, der seine Tätigkeit in Situationen ausübt, in denen er im Bedarfsfall niemanden in unmittelbarer Nähe alarmieren kann.

 

Man muss nicht lange isoliert sein, um als Alleinarbeiter zu gelten. Auch eine kurze Tätigkeit kann Alleinarbeit sein.

 

Es gibt also zahlreiche Fälle von Alleinarbeit. Für Arbeitgeber ist es wichtig, diese Situationen vorwegzunehmen, um Risiken zu verringern und bei einem Vorfall eine schnelle Rettung des Beschäftigten zu ermöglichen.

 

 

Beispiele für Situationen der Alleinarbeit

 

Verschiedene Arbeitskonstellationen können zu Alleinarbeit führen. Alle möglichen Fälle lassen sich nicht aufzählen, doch hier einige typische Situationen:

 

– Nacht- oder Schichtarbeit (Sicherheitspersonal, Nachtwächter, Wartungsarbeiten usw.),

– Lagerarbeiten und Materialhandling,

– Einsätze unter der Erde (Kanalisation, Behälter, Tunnel),

– Arbeiten in engen Räumen (unterirdische Technikräume, Aufbereitungsanlagen),

– Inspektionen an Industriestandorten (Fabriken, Kraftwerke, Kläranlagen …),

– Sicherheitsüberwachung in Lagern oder sensiblen Standorten,

– Arbeiten in der Höhe (Dächer, Windkraftanlagen, Masten),

– Forst- oder Landarbeiter,

– Industriereinigung in gefährlichen Umgebungen (Petrochemie),

– Führen von Fahrzeugen (Lkw, Busse, Züge) ohne Begleitung.

 

Diese Situationen bringen oft besondere Sicherheitsherausforderungen mit sich. Personen-Notsignal-Anlagen (PNA) und Videoschutzsysteme können notwendig sein, um die Sicherheit der Beschäftigten zu gewährleisten. Der Arbeitgeber muss daher die Arbeitsbedingungen seiner Beschäftigten analysieren, um mögliche Fälle von Alleinarbeit in seinem Unternehmen zu ermitteln.

 

 

Warum ist Alleinarbeiterschutz für die Sicherheit von Alleinarbeitern unverzichtbar?

 

Alleinarbeit verschärft nicht nur Risiken, sondern ist für allein arbeitende Beschäftigte auch selbst ein Risikofaktor. Deshalb müssen spezifische Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um diese Beschäftigten zu schützen.

 

Alleinarbeit verschärft Risiken und Schäden

 

Alleinarbeiter sind verschiedenen Arten von Risiken ausgesetzt. Diese hängen teils direkt mit ihren Aufgaben zusammen (Arbeiten in der Höhe, Chemikalien, explosionsfähige Atmosphäre …), teils aber auch mit der Isolation, die es ihnen unmöglich macht, eine Notlage zu melden. Insofern verschärft Alleinarbeit die Risiken.

 

Wir stellen hier die zwei Arten von Risiken vor, denen ein Alleinarbeiter ausgesetzt ist und die durch die Isolation verschärft werden:

 

– Unfallrisiken durch die Arbeitsumgebung

– Risiken durch gesundheitliche Probleme, unabhängig von der Tätigkeit

 

 

Welche Risiken sind spezifisch für Alleinarbeit?

 

Alleinarbeit verschlimmert nicht nur die Folgen und Schäden eines Vorfalls, der Alleinarbeiter ist auch Risiken ausgesetzt, die sich aus der Isolation selbst ergeben.

 

Wer ohne Vorgesetzten oder Aufsicht in der Nähe arbeitet, kann gefährliche Arbeitsgewohnheiten entwickeln. Ein Beschäftigter ohne Rückmeldung zu seiner Arbeitsweise kann dazu verleitet werden, Methoden anzuwenden, die seiner Gesundheit schaden.

 

Achtet zum Beispiel niemand auf die Einhaltung von Sicherheitsnormen bei riskanten Tätigkeiten (etwa Arbeiten in der Höhe oder Umgang mit giftigen Stoffen), kann der Beschäftigte eine Arbeitsweise annehmen, die ihn in Gefahr bringt:

  • Arbeiten in der Höhe ohne Sicherheitsausrüstung
  • Umgang mit giftigen Flüssigkeiten ohne PSA (persönliche Schutzausrüstung)
  • Verzicht auf PSA bei Aufgaben, die sie erfordern: Arbeit mit scharfen Werkzeugen …

 

Deshalb sollte Alleinarbeit durch eine geeignete Arbeitsorganisation begrenzt und vermieden werden. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Abwesenheit von Verantwortlichen nicht zu gefährlichen Situationen führt.

 

 

Warum Maßnahmen zum Alleinarbeiterschutz notwendig sind

 

Das INRS nennt mehrere Arten von Risiken bei Alleinarbeit, insbesondere diese 4 Hauptrisiken:

  • physische Risiken bzw. Unfallrisiken (Schnittverletzungen, Stürze usw.)
  • gesundheitliche Risiken (Unwohlsein, Schlaganfall usw.)
  • psychische Risiken (Stress, Angst usw.)
  • Risiken durch Übergriffe

 

 

Berufs- und Unfallrisiken bei Alleinarbeit

 

Physische Risiken hängen direkt mit den Aufgaben des Beschäftigten oder seiner Arbeitsumgebung zusammen. Zum Beispiel:

 

– Stürze: Diese Unfälle sind häufig bei Arbeiten in der Höhe oder auf unebenem Gelände. Ohne Hilfe in der Nähe und schnelle Versorgung können die Folgen eines Sturzes schwerer ausfallen.

 

– Verletzungen durch Werkzeuge oder Maschinen.

 

Der Beschäftigte ist auch Risiken durch seine Arbeitsumgebung ausgesetzt, etwa durch klimatische Bedingungen (Kälte, extreme Hitze). In manchen Industriezweigen sind zudem Chemikalien oder giftige Gase trotz geeigneter persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ein Risiko.

 

 

Gesundheitliche Risiken für Alleinarbeiter

 

Ein Schwächeanfall, ein Herzinfarkt, ein Schlaganfall oder ein anderes plötzlich auftretendes gesundheitliches Problem kann ohne schnelle Hilfe tödlich enden. Längere Isolation verlängert die Zeit bis zur Hilfe und erhöht das Risiko schwerer Komplikationen.

 

Zum Beispiel:

– bei einem Schlaganfall kosten 15 Minuten zusätzliche Verzögerung 1 Monat Lebenserwartung,

– bei einem Herzinfarkt erhöhen 30 Minuten zusätzliche Verzögerung das Sterberisiko innerhalb eines Jahres um 7,5 %.

 

Alleinarbeit kann einen Unfall oder Vorfall also erheblich verschlimmern. Wer fern von seinen Kollegen arbeitet, wird oft später versorgt. Genau darauf muss eine Personen-Notsignal-Anlage (PNA) antworten.

 

Alleinarbeit kann aber auch selbst spezifische Risiken durch die Isolation erzeugen.

 

 

Risiken durch Übergriffe

 

Ein allein arbeitender Beschäftigter ist besonders anfällig für Übergriffe. Das Opfer kann nicht direkt von einem Kollegen unterstützt und vor dem Angreifer geschützt werden. Deshalb ist eine SOS-Taste notwendig, um die Sicherheit von Alleinarbeitern zu gewährleisten, die diesen Risiken ausgesetzt sind.

 

2021 waren in Frankreich 12 % der Beschäftigten in der Privatwirtschaft und 14 % im öffentlichen Dienst mit (verbaler oder körperlicher) Gewalt konfrontiert. Dieses Risiko ist besonders heikel, weil es die psychische Gesundheit von Alleinarbeitern direkt beeinträchtigt. Schutzmaßnahmen sind notwendig, um ihnen ein sicheres Arbeitsumfeld zu bieten.

 

 

Wie gewährleistet man die Sicherheit von Alleinarbeitern?

 

Die Gesetzgebung verpflichtet Arbeitgeber, Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten zu gewährleisten. Der Alleinarbeiterschutz gehört dazu. Der Arbeitgeber muss daher je nach Risiken seiner Beschäftigten spezifische Maßnahmen und Geräte für Alleinarbeit einführen.

 

Die gesetzlichen Pflichten des Arbeitgebers beim Alleinarbeiterschutz enden nicht mit der Einführung von Maßnahmen und Geräten. Er muss auch nachweisen, dass diese eine möglichst schnelle Versorgung des Beschäftigten ermöglicht haben.

 

Deshalb sind die Wahl einer Personen-Notsignal-Anlage (PNA) und ihrer Funktionen entscheidend, um Alleinarbeiter bestmöglich zu schützen und die Rechtskonformität des Unternehmens sicherzustellen.

 

PNA wie die Lösung von SYSNAV, bieten verschiedene Funktionen, um sich an den Sicherheitsbedarf der Standorte anzupassen.

Einige Auswahlkriterien:

 

 

Vorfallerkennung

 

Je nach Gerätetyp können bestimmte Vorfälle erkannt werden oder nicht, und das mit unterschiedlicher Genauigkeit, zum Beispiel:

– Lageverlust/Sturz,

– längere Bewegungslosigkeit.

 

Diese Kriterien sind entscheidend für eine zuverlässige PNA, die Vorfälle ohne falsch positive Meldungen erkennt.

 

Zudem müssen sie an die Tätigkeit des Beschäftigten angepasst werden. Längere Bewegungslosigkeit ist zum Beispiel nicht unbedingt ein Zeichen für einen Vorfall, wenn ein Beschäftigter oft sitzt oder an einem festen Arbeitsplatz arbeitet. Die Besonderheiten der Tätigkeiten am Standort müssen also berücksichtigt werden, damit die PNA Vorfälle zuverlässig erkennt.

 

 

Die Sicherheitsteams alarmieren

 

PNA melden einen Vorfall an ein internes oder externes Sicherheitsteam, damit Hilfe für den Beschäftigten in Not mobilisiert werden kann.

Es gibt zwei Arten von Alarmen:

– Automatische Alarme, die ausgelöst werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind (eine bestimmte Dauer der Bewegungslosigkeit, Lageverlust …)

– Manuelle Alarme, die der Beschäftigte in einer Notlage selbst auslöst.

 

 

Ortung für eine schnelle Versorgung des Alleinarbeiters

 

Ist ein Vorfall erkannt, muss der Beschäftigte schnell versorgt werden. Je nach Zustand des Opfers kann jede Minute Verzögerung entscheidend sein.

 

Deshalb ist die Integration von Ortungssystemen in PNA ein Mittel, um diese schnelle Versorgung sicherzustellen. Genau das zeichnet die PNA von SYSNAV aus: Sie ortet einen Beschäftigten präzise in Innenräumen wie im Freien und auf dem richtigen Stockwerk.

 

Diese Funktion ist besonders an großen Standorten sinnvoll, wo es schwierig ist, einen Beschäftigten nach Eingang des Alarms zu finden.

 

 

Vorfallprävention mit PNA

 

Über die Erkennung tatsächlicher Vorfälle hinaus kann die PNA von SYSNAV auch Prävention leisten, indem sie Risikosituationen erkennt, etwa:

– Arbeiten in der Höhe,

– das Betreten eines Gefahrenbereichs oder eines Bereichs, der besondere PSA erfordert.

 

Diese Gefahrenerkennung ist in der PNA-Lösung von SYSNAV konfigurierbar, um eine auf die Anforderungen Ihres Standorts zugeschnittene Lösung zu bieten.

 

 

Fazit zum Alleinarbeiterschutz

 

Alleinarbeit erfordert von Unternehmen spezifische Maßnahmen zum Schutz ihrer Beschäftigten. Mit einer umfassenden Präventionsstrategie können Unternehmen ihre Beschäftigten schützen, die Folgen von Unfällen begrenzen und ihrer Verantwortung für die Arbeitssicherheit gerecht werden.

 

Die Wahl einer Personen-Notsignal-Anlage (PNA), die den Sicherheitsanforderungen eines Standorts entspricht, ist dabei entscheidend für Schutz und Gesundheit der Beschäftigten.

 

 

FAQ – Alleinarbeiterschutz

 

Was ist Alleinarbeiterschutz?

 

Alleinarbeiterschutz bezeichnet alle Mittel, die eingesetzt werden, um einen Beschäftigten zu schützen, der allein arbeitet und bei einem Problem nicht sofort Hilfe erhalten kann. Er kombiniert organisatorische Regeln, interne Verfahren und meist geeignete Alarmgeräte.

 

Wer gilt als Alleinarbeiter?

 

Ein Beschäftigter gilt als Alleinarbeiter, wenn er seine Tätigkeit außer Sicht- und Rufweite eines Kollegen ausübt, auch vorübergehend. Das kann ein Techniker im Außeneinsatz, ein Nachtwächter oder ein allein arbeitender Bediener an einem Industriestandort sein.

 

Warum ist Alleinarbeiterschutz für Alleinarbeiter unverzichtbar?

 

Alleinarbeiterschutz verringert die Folgen eines Unfalls, eines Schwächeanfalls oder eines Sturzes, weil er sicherstellt, dass schnell Alarm ausgelöst wird. Ohne ihn kann ein Vorfall viele Minuten oder sogar Stunden unbemerkt bleiben.

 

Was sind die Hauptrisiken bei Alleinarbeit?

 

Alleinarbeit birgt spezifische Risiken:

  • Stürze oder Verletzungen ohne sofortige Hilfe
  • Schwächeanfälle oder plötzliche gesundheitliche Probleme
  • Gefährliche Umgebungen
  • Übergriffe und Gewalt
  • Stress und Müdigkeit durch die Isolation

Der Alleinarbeiterschutz soll genau die Folgen dieser Situationen begrenzen.

 

Wie funktioniert ein Gerät für den Alleinarbeiterschutz?

 

Ein solches Gerät erkennt bestimmte Ereignisse (längere Bewegungslosigkeit, Lageverlust) oder ermöglicht dem Beschäftigten, manuell einen Alarm auszulösen. Ziel ist es, schnell die Rettungskräfte oder ein zuständiges Team zu benachrichtigen, damit sie so rasch wie möglich eingreifen.

 

Ist Alleinarbeiterschutz gesetzlich vorgeschrieben?

 

Das Arbeitsrecht verpflichtet den Arbeitgeber, Sicherheit und Gesundheit seiner Beschäftigten zu gewährleisten, auch wenn sie allein arbeiten. Dazu gehört, Situationen der Isolation zu ermitteln und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Alleinarbeiter zu treffen.

 

Welche Berufe betrifft der Alleinarbeiterschutz?

 

Alleinarbeiterschutz betrifft zahlreiche Alleinarbeiter in verschiedenen Branchen, insbesondere:

  • Instandhaltung und Industrie
  • Sicherheits- und Wachdienste
  • Bauwesen
  • Gesundheitswesen und Pflege
  • mobile Beschäftigte oder Einsätze außerhalb der Arbeitszeiten

 

Wie wählt man eine passende Lösung für den Alleinarbeiterschutz?

 

Eine Lösung sollte ausgewählt werden nach:

  • Art und Dauer der Einsätze (Akkulaufzeit usw.)
  • Arbeitsumgebung (innen, außen, Gefahrenbereiche)
  • Grad der Isolation
  • Zuverlässigkeit der Alarme und der Ortung des Beschäftigten
  • technischen Anforderungen der Arbeitsumgebung (Normen, Kommunikationsnetz, Robustheit usw.)

 

Ähnliche Artikel

FAQ

Was ist eine PNA (Personen-Notsignal-Anlage)?

Die PNA ist ein System zum Schutz von Alleinarbeitern. Sie ermöglicht die Erkennung eines Vorfalls, entweder willentlich (SOS-Taste) oder unwillentlich (automatische Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung durch Sensoren).

Alleinarbeiter mit PNA-Systemen auszustatten, ist an sich keine gesetzliche Pflicht. Der Schutz von Alleinarbeitern ist jedoch eine Pflicht des Arbeitgebers. Zudem betont die Rechtsprechung, dass Arbeitgeber die notwendigen Protokolle und Systeme zum Schutz von Alleinarbeitern einführen müssen, um die Vorschriften einzuhalten.

Bei der Wahl eines PNA-Systems gibt es mehrere Kriterien. Sie hängen von der Art der Tätigkeiten der Beschäftigten, der Beschaffenheit des Standorts, an dem sie arbeiten, sowie von der Branche des Unternehmens ab. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören:
  • Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit
  • Verfügbare Kommunikationsnetze, Funklöcher
  • Größe des Standorts
  • Vorhandensein von Untergeschossen oder Innenbereichen
  • Spezifische Normen für die Tätigkeiten am Standort (ATEX, IP usw.)
  • Alarmkriterien
  • Ortungsbedarf bei erkanntem Vorfall
  • usw.

Der Preis einer PNA liegt zwischen 50 € und über 1.200 € pro Jahr. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: mobiler Mitarbeiter oder fester Standort, Größe des Standorts, erweiterte Funktionen oder nicht, ATEX-Norm oder nicht, spezifische IP-Normen. Für weitere Informationen oder ein individuelles Angebot füllen Sie bitte das Angebotsformular aus.
Bei Sysnav erstellen wir stets ein individuelles Angebot, um Ihnen eine passende Lösung anzubieten. Denn wir begleiten unsere Kunden und passen die Lösung an ihre Tätigkeit an.