Prävention und Sicherheit bei Alleinarbeit

Prévention sur une zone dangereuse PTI

Inhalt

Zusammenfassung

Die PNA ist keine Lösung für sich, sondern ein letztes Sicherheitsnetz. Was in einem ernsthaften Präventionsansatz davor kommt und warum die technische Ausrüstung ohne diese Dimension viel weniger wirksam ist.

 

Alleinarbeit kommt in Unternehmen in vielen Situationen vor. Um Vorfälle in diesen für Beschäftigte riskanten Situationen zu begrenzen, sind spezielle Geräte und Maßnahmen notwendig. Ob Gefährdungsbeurteilung oder Anschaffung von Personen-Notsignal-Anlagen (PNA): Geeignete Sicherheitsmaßnahmen für Alleinarbeit sind für Arbeitgeber eine moralische, aber auch eine gesetzliche Pflicht.

 

Über Maßnahmen für ein besseres Eingreifen im Ernstfall hinaus sind Maßnahmen und Geräte zur Unfallverhütung unerlässlich. Sie schützen nicht nur die Gesundheit der Beschäftigten, sondern vermeiden auch die rechtlichen und wirtschaftlichen Folgen eines Unfalls.

 

Ein Alleinarbeiter ist bei seiner Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die direkt mit seiner Aufgabe oder mit seiner Isolation zusammenhängen können. Es gibt jedoch Präventionslösungen, die vor dem Unfall reagieren. Darum geht es in diesem Artikel.

 

 

Wir behandeln folgende Punkte:

 

– Risikosituationen für Alleinarbeiter

– Allgemeine Grundsätze der Prävention im Unternehmen

– Unfälle, die sich mit Präventionsausrüstung vermeiden lassen

– Die Stärken der PNA von Sysnav bei der Unfallverhütung

 

 

Risikosituationen für Alleinarbeiter

 

Definition von Alleinarbeit

 

Um die Risiken eines Alleinarbeiters zu verstehen und von den üblichen Risiken aller Beschäftigten abzugrenzen, lohnt sich ein Blick auf die Definition von Alleinarbeit.

 

Laut dem französischen Kassationsgerichtshof (Urteil vom 25. Nov. 2008) arbeitet ein Beschäftigter allein, „wenn er sich außer Sicht- und Hörweite anderer befindet“.

 

Auch eine ungewöhnliche, gelegentliche und sogar kurze Tätigkeit kann Alleinarbeit sein. Der Arbeitgeber muss diese Situationen daher berücksichtigen, um seine Maßnahmen für die Sicherheit der Alleinarbeiter bestmöglich anzupassen.

 

Es gilt also, alle möglichen Szenarien zu ermitteln, in denen ein Beschäftigter allein ist und niemanden in unmittelbarer Nähe hat, dem er seine Notlage mitteilen kann.

 

Auch wenn Arbeitsrisiken nicht nur Alleinarbeiter betreffen, sind sie für isoliert arbeitende Beschäftigte oft größer. Ist niemand in der Nähe, sinkt die Chance auf schnelle Hilfe im Notfall, was die Folgen eines Unfalls verschlimmern kann.

 

 

Gefahren für Alleinarbeiter

 

Alleinarbeiter sind zahlreichen Risiken ausgesetzt, die sich in mehrere Kategorien einteilen lassen:

 

– Physische Risiken durch die Tätigkeit (etwa Umgang mit gefährlichen Stoffen oder schweren Lasten …)

– Medizinische Risiken, die durch Alleinarbeit verstärkt werden, aber nicht direkt mit der Tätigkeit zusammenhängen

– Risiken durch die Arbeitsumgebung (große Hitze, Kälte, giftige Stoffe …)

– Risiken durch die Arbeitsorganisation

 

Darüber hinaus ist der Alleinarbeiter durch seine Isolation spezifischen Problemen ausgesetzt.

 

Isolation verschlimmert Vorfälle. Die Zeit bis zur Versorgung kann die gesundheitlichen Folgen eines Vorfalls erheblich verstärken. Bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt zum Beispiel kann eine verzögerte Versorgung die Folgen stark verschlimmern oder sogar zum Tod führen.

 

Alleinarbeit verlangt daher große Wachsamkeit von Arbeitgebern, die sicherstellen müssen, dass ihre Beschäftigten nicht in eine Notlage geraten.

 

Der Alleinarbeiter ist Risiken ausgesetzt, die sowohl mit seiner Isolation als auch mit seinen Tätigkeiten und seiner Arbeitsumgebung zusammenhängen. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen sind daher unerlässlich, um diesen Herausforderungen wirksam zu begegnen.

 

 

 

 

Allgemeine Grundsätze der Prävention im Unternehmen

 

Arbeitgeber und Arbeitsschutzverantwortliche müssen der Vorbeugung von Vorfällen mit mehreren Maßnahmen vorgreifen:

 

– Beurteilung der Risiken, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind

– Präventionsmaßnahmen, die auf die ermittelten Risiken zugeschnitten sind

– Regelmäßige Schulung der Beschäftigten zu Risiken und guten Präventionspraktiken

– Eine geeignete Arbeitsorganisation und Mittel wie PSA (persönliche Schutzausrüstung) oder Kontrollprotokolle

 

Die Beurteilung beruflicher Risiken ist für jedes Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben. Die möglichen Gefahren für die Beschäftigten müssen in der Gefährdungsbeurteilung erfasst werden (in Frankreich im DUERP, Document unique d’évaluation des risques professionnels). Ziel ist es, die verschiedenen Risiko- oder Gefahrenszenarien vorwegzunehmen.

 

Dieses Dokument ermittelt alle Gefahren für die Beschäftigten und die geeigneten Präventionsmaßnahmen. Es bewertet den Schweregrad der Risiken und erfasst alle Präventionsmaßnahmen, die gegen die ermittelten Risiken ergriffen wurden.

 

Um die Wirksamkeit der Maßnahmen sicherzustellen, muss der Arbeitgeber dafür sorgen, dass seine Beschäftigten regelmäßig in Prävention geschult werden und die Sicherheitsmaßnahmen kennen. Regelmäßige Kommunikation und Schulung sind daher ein wesentlicher Aspekt von Prävention und Sicherheit in der Organisation.

 

 

Unfälle, die sich mit Präventionsausrüstung vermeiden lassen

 

Mehrere häufige Unfallarten lassen sich mit spezieller Ausrüstung vorwegnehmen und vermeiden. Das ist umso wichtiger, als ein Unfall rechtlich wie finanziell erhebliche Folgen haben kann, wenn er einen Produktionsstillstand verursacht.

 

Zudem kann ein Unfall an einem Standort auf Sicherheitsmängel hinweisen. Unfallverhütung über die Erkennung tatsächlicher Vorfälle hinaus zu fördern, ist für Unternehmen daher strategisch.

 

Wir betrachten drei typische Situationen, in denen sich Unfälle mit spezieller Ausrüstung vermeiden lassen.

 

 

Unfälle bei Arbeiten in der Höhe: Wie lassen sie sich verhindern?

 

Arbeiten in der Höhe sind ein wichtiges Thema, denn sie machen in Frankreich fast 10 % der tödlichen Arbeitsunfälle aus.

 

Präventionsausrüstung ist daher unverzichtbar. Die automatische Erkennung von Arbeiten in der Höhe kann an manchen Industriestandorten besonders sinnvoll sein. Dabei wird automatisch eine Benachrichtigung an den Verantwortlichen gesendet, wenn das Gerät des Bedieners erkennt, dass die aus Sicherheitsgründen zulässige Höhe überschritten wird.

 

Dieser Alarm kann direkt an den Beschäftigten gehen, um ihn an das geltende Protokoll für Arbeiten in der Höhe zu erinnern (geeignete Schutzausrüstung, Auffanggurt, Aufsicht in der Nähe …). Zugleich wird der Verantwortliche informiert und kann eine Aufsichtsperson schicken, um die Einhaltung der Sicherheitsnormen zu prüfen.

 

Ein Alarm bei Überschreitung der zulässigen Höhe hilft also, einem Unfall vorzugreifen und ihn zu vermeiden.

 

 

Unfälle beim Betreten eines Gefahrenbereichs: Wie lassen sie sich verhindern?

 

Bei manchen Einsätzen wie Wartungsstillständen oder Bauarbeiten muss der Zugang zu bestimmten Bereichen geregelt werden, weil dort besondere Risiken bestehen (Austritt giftiger Stoffe, Gerüste mit Gefahr herabfallender Gegenstände …).

 

Die Zugangsregelung aus Sicherheitsgründen ist daher notwendig, um die Beschäftigten zu schützen. Die Echtzeitkontrolle des Betretens von Gefahrenbereichen („Geofencing“), etwa über eine PNA mit Ortung (wie die PNA von Sysnav), warnt den Beschäftigten, dass er einen Risikobereich betritt.

 

Ein Sicherheitsverantwortlicher kann die Zugangsrechte für diese Bereiche festlegen, um beim Einsatz eines nicht berechtigten Beschäftigten alarmiert zu werden und so das Unfallrisiko zu senken.

 

 

Unfälle durch Gaslecks: Wie lassen sie sich verhindern?

 

Beschäftigte können bei Gasen und Dämpfen zwei Arten von Risiken ausgesetzt sein:

 

– Vergiftung: Einatmen giftiger Gase (die teils geruchlos sind)

– Anoxie: Atmen in einer sauerstoffarmen Atmosphäre (typisch für enge Räume)

 

In beiden Fällen besteht Lebensgefahr, wenn die Beschäftigten den kontaminierten Bereich nicht schnell verlassen oder nicht schnell versorgt werden. Die Erkennung von Risikobereichen mit fest installierten Gasdetektoren beugt dem vor: Die Beschäftigten werden gewarnt, sobald sie sich einem kontaminierten Bereich nähern, oder die Verantwortlichen werden alarmiert und können den Zutritt untersagen. Diese festen Detektoren ergänzen die tragbaren persönlichen Gasdetektoren.

 

Das Zutrittsverbot für einen Bereich mit Gasalarm kann so automatisch erfolgen und ermöglicht eine schnellere Reaktion bei einem Vorfall.

 

Ein solches System erfordert eine präzise Ortung der Gasdetektoren einerseits und des Beschäftigten andererseits, um zu erkennen, dass er einen Risikobereich betritt, und einen Alarm auszulösen.

 

 

Eine PNA-Lösung im Dienst der Prävention

 

Bei Sysnav sind wir überzeugt, dass Totmannmelder oder PNA sich nicht auf die Erkennung tatsächlicher Vorfälle beschränken dürfen, um den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Prävention und die Erkennung gefährlicher Situationen sind entscheidend, um das Risiko von Arbeitsunfällen zu begrenzen.

 

Es geht nicht nur darum, einen Alleinarbeiter zu schützen, sondern auch rechtliche und wirtschaftliche Folgen eines Unfalls zu vermeiden. Der Arbeitgeber kann schwer bestraft werden, wenn ein Alleinarbeiter verunglückt (siehe unseren Artikel Alleinarbeiterschutz: die Rechtslage), und ein Unfall kann zudem teure Produktionsstillstände verursachen.

 

Die Unfallverhütung bei Alleinarbeit ist daher strategisch.

 

Deshalb haben die Teams von SYSNAV eine innovative PNA entwickelt, die:

 

– Risikosituationen erkennt und alarmiert: insbesondere Arbeiten in der Höhe und das Betreten von Risikobereichen

– tatsächliche Vorfälle zuverlässig erkennt (ohne falsch positive Meldungen)

– die Rettungsteams alarmiert

– in Innenräumen wie im Freien und auf dem richtigen Stockwerk ortet, um stets eine schnellstmögliche Versorgung sicherzustellen, die Schwere von Vorfällen zu begrenzen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten.

 

 

 

 

Fazit: PNA und Prävention

 

Alleinarbeit bringt Risiken mit sich, die durch die Isolation des Beschäftigten verstärkt werden. Diese Situationen erfordern große Wachsamkeit von Arbeitgebern und Arbeitsschutzverantwortlichen.

 

Über die moralische Pflicht hinaus können Unfälle unter solchen Umständen zu schweren strafrechtlichen Sanktionen für Arbeitgeber und zu hohen Kosten für das Unternehmen führen. Die Wahl leistungsfähiger Sicherheitsgeräte, die Unfälle nicht nur erkennen, sondern auch verhindern, ist daher strategisch.

 

 

Weitere Informationen zur PNA von SYSNAV finden Sie auf unserer Seite: Personen-Notsignal-Anlage

 

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FAQ

Was ist eine PNA (Personen-Notsignal-Anlage)?

Die PNA ist ein System zum Schutz von Alleinarbeitern. Sie ermöglicht die Erkennung eines Vorfalls, entweder willentlich (SOS-Taste) oder unwillentlich (automatische Sturz- oder Bewegungslosigkeitserkennung durch Sensoren).

Alleinarbeiter mit PNA-Systemen auszustatten, ist an sich keine gesetzliche Pflicht. Der Schutz von Alleinarbeitern ist jedoch eine Pflicht des Arbeitgebers. Zudem betont die Rechtsprechung, dass Arbeitgeber die notwendigen Protokolle und Systeme zum Schutz von Alleinarbeitern einführen müssen, um die Vorschriften einzuhalten.

Bei der Wahl eines PNA-Systems gibt es mehrere Kriterien. Sie hängen von der Art der Tätigkeiten der Beschäftigten, der Beschaffenheit des Standorts, an dem sie arbeiten, sowie von der Branche des Unternehmens ab. Zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehören:
  • Ergonomie und Benutzerfreundlichkeit
  • Verfügbare Kommunikationsnetze, Funklöcher
  • Größe des Standorts
  • Vorhandensein von Untergeschossen oder Innenbereichen
  • Spezifische Normen für die Tätigkeiten am Standort (ATEX, IP usw.)
  • Alarmkriterien
  • Ortungsbedarf bei erkanntem Vorfall
  • usw.

Der Preis einer PNA liegt zwischen 50 € und über 1.200 € pro Jahr. Die Kosten hängen von mehreren Faktoren ab: mobiler Mitarbeiter oder fester Standort, Größe des Standorts, erweiterte Funktionen oder nicht, ATEX-Norm oder nicht, spezifische IP-Normen. Für weitere Informationen oder ein individuelles Angebot füllen Sie bitte das Angebotsformular aus.
Bei Sysnav erstellen wir stets ein individuelles Angebot, um Ihnen eine passende Lösung anzubieten. Denn wir begleiten unsere Kunden und passen die Lösung an ihre Tätigkeit an.